Hörsturz - Eine Volkskrankheit Unter Hörsturz versteht man den plötzlichen Verlust des Gehörs oder eine plötzliche Hörminderung. Beides ist in der Regel auf ein Ohr beschränkt. Häufig wird der Hörsturz von Ohrgeräuschen begleitet, manchmal auch von Schwindelgefühl. Weil in den meisten Fällen beim Hörsturz die Durchblutung im Innenohr stockt, spricht man auch vom "Infarkt des Innenohrs". Zugleich ist der Hörsturz die häufigste akute Funktionsstörung des Innenohrs. Renommierte Fachmediziner weisen darauf hin, dass der Hörsturz seit einigen Jahren immer häufiger diagnostiziert wird und sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. Die Ursachen eines Hörsturzes sind meistens nicht eindeutig zu klären. In vielen Fällen lässt er sich auch nicht vollkommen beheben.
In einer repräsentativen Hörscreening-Studie (1999) der Universität Witten/Herdecke wurden Hörminderungen bei über 2000 Personen über 14 Jahren untersucht. Die Studie ergab, dass insgesamt rund 19% der Deutschen schlecht hören.
Erste Hilfe für Ihre Patienten Oft signalisiert ein Hörsturz, dass die körperlichen oder psychischen Grenzen überschritten wurden. Eine Selbsthilfe kann daher schon durch den Patienten selbst erfolgen, indem zumindest in der Akutphase jeder Stress vermieden wird. Eine Krankschreibung kann hilfreich sein. Lärm und laute Musik sollten ebenfalls vermieden werden. Entspannungsübungen und körperliche Bewegung an der frischen Luft wirken in den meisten Fällen ebenfalls positiv.
Massnahmen
Ihr Patient sollte umgehend einen HNO-Arzt konsultieren.
Er sollte sich sofort behandeln lassen.
Stress und Lärm vermeiden.
Informieren Sie ihn über die H.E.L.P.-Therapie und überweisen Sie ihn gegebenfalls an ein H.E.L.P.-Zentrum.
Das Gehör sollte regelmäßig kontrolliert werden.
Hörsturz - was ist zu tun? Gegen Hörsturz gibt es eine Vielzahl oft zeitraubender Therapien. Oft angewendet wird zum Beispiel die Infusionstherapie, die für einen Zeitraum von 10 Tagen ambulant oder auch stationär verordnet wird.
Die H.E.L.P.-Therapie bietet eine nachgewiesenermaßen besonders erfolgreiche Heilungschance. Diese Therapieform hat sich in der medizinischen Praxis bei schweren Fettstoffwechsel-störungen bereits seit 20 Jahren bewährt. Jetzt haben zwei aufwendige wissenschaftliche Studien1,2 den Erfolg dieser Therapie auch bei Hörsturz nachgewiesen.
Sie als Arzt können Ihre Patienten zur H.E.L.P.-Therapie an eines von bundesweit über 100 H.E.L.P.-Zentren überweisen. Hier wird die Behandlung schnell und bequem durchgeführt.
Die Vorteile der H.E.L.P.-Therapie Die H.E.L.P.-Therapie ist eine Hörsturz-Behandlung mit nachgewiesener Wirksamkeit: Zwei aufwendige wissenschaftliche Studien1,2 haben dies kürzlich bewiesen. Außerdem ist sie gut verträglich.
Hinzu kommt, dass die H.E.L.P.-Therapie eine sehr kurze Behandlungsdauer erfordert — nur einmal 2 Stunden statt 10 Tage, wie bei der konventionellen Infusionstherapie. Die Behandlung selbst ist für Ihren Patienten vollkommen unkompliziert: Er kann sich zurücklehnen und eine Zeitschrift lesen. Ein H.E.L.P. Zentrum ist bestimmt auch in Ihrer Nähe.
Kostenerstattung Die Behandlung des Hörsturzes mit dem H.E.L.P.-Verfahren wurde trotz klinischen Nachweises der Wirksamkeit bislang nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Daher werden die Kosten in den meisten Fällen von den Patienten selbst getragen. Allerdings kommt es trotzdem hin und wieder vor, daß eine Krankenkasse auf Einzelantrag die Kosten ganz oder teilweise erstattet. Wir empfehlen, sich im Bedarfsfall direkt bei der zuständigen Krankenkasse zu informieren.